Die Gründe für diese Entscheidung sind naheliegend: auf der einen Seite die Wirtschaftskrise, die sich bei der Geldbeschaffung bemerkbar macht, und dann der Umstand, dass man im Vorjahr mit fünf Ausländern die Play Offs bestritten hat, mit dem bekannten Ergebnis: zwölf Siege in ebensovielen Spielen.

Was an ausländischen Spielern kommen wird, das wird es aber in sich haben. Besser vier sehr gute Spieler aufbieten, als sechs mittelmäßige. Das sollte reichen. Denn es sind ja nicht nur die Spielergehälter, die bezahlt werden müssen. Dazu kommen noch die Ausgaben für Wohnungen, Autos und Flüge. Und im schlimmsten Fall die Sonderwünsche der Divas.
Und, so hört man, auch in Sachen Publikumsfreundlichkeit, soll sich in der Landeshauptstadt einiges tun: Verbilligung der Abos auf 90.- Euro für die Vorrunde - ergibt einen Eintrittspreis von 5.- Euro pro Spiel. Ein Angebot, das mehr als fair ist. Und es doch erreichen sollte, mehr Leute für Eishockey zu begeistern. Je größer das Publikumsinteresse, desto größer die Sogwirkung für die Bewegung. Und desto größer die Möglichkeit, in Zukunft Gelder zu aquirieren. Irgendwie ist es ein Rad, das man dazu bringen muss, dass es sich dreht. Und in Bozen hat man zumindest schon einmal die Rampe angedacht, die das Rad ins Rollen bringen könnte.

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