Donnerstag, 14. Juni 2012

Einfach nur geil: Strand, Meer und Eishockey


Da soll noch einer sagen, man könne sich nichts einfallen lassen, um den Eishockeysport zu beleben.
Zagreb macht es vor und präsentiert sich im September 2012 in der Freiluftarena von Pula. Und betreibt damit eine Rieserwerbung für den Eishockeysport.




Die geplanten Spiele finden am 14. und 16. September statt. Da ist die Badesaison noch nicht abgeschlossen. Klar: es ist davon auszugehen, dass die Spieler schwitzen werden, wie rosarote, für die Speckproduktion gehaltene Haustiere. Aber ich wette, dass keiner der Spieler auf dieses Ereignis verzichten möchte.

Auch klar ist, dass es einen riesigen Aufwand an Energie verbrauchen wird, das Spiel zu diesem Termin durchzuführen. Und dass die Eisqualität wohl nicht ganz so perfekt sein wird, wie man es von den restlichen Meisterschaftsspielen gewohnt ist. Klar ist auch, dass Zagreb ein großes Risiko eingeht, denn am 14. und 16. September könnte es auch das Spektakel verregnen.

Ist euch etwas aufgefallen? Dass ich schon so denke, wie italienische Verbandsbosse und Vereinsentscheidungsträger, die immer nur nach einem Argument suchen, wieso sie eine geile Aktion nicht durchführen wollen. Denn bei allen Risiken, die bei dieser Aktion zweifellos bestehen: diese zwei Freiluftspiele bringen dem Eishockeysport mehr, als die besten Aktionen, die man sich in einem Stadion einfallen lassen kann. Damit wird das Risiko, das man eingeht, kalkulierbar. Und nur wer ein Risiko eingeht, kann auch gewinnen. Für mich hat Zagreb allein schon mit dieser Ankündigung gewonnen. Und ich wäre gerne dabei, wenn an der Adria der Puck eingeworfen wird.

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