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Dienstag, 5. November 2013

Analyse Versuch der Bozner Erfolgsgeschichte

Zugegeben: es ist ein bisschen hoch gegriffen, jetzt schon von einem Bozner Erfolgslauf zu schreiben. Immerhin ist noch nicht einmal die Hälfte der Regular Season gespielt. Und es ist kein Geheimnis, dass der zweite Teil sehr viel schwieriger werden wird. Weil die richtig schwierigen Spiele noch anstehen. Weil Bozen Glück mit dem Spielplan hatte und weil die zweite Hälfte in jeder Meisterschaft intensiver ist.


Spielplan: Einfachere erste Phase

Der Spielplan in der EBEL ist nicht ganz so einfach aufgebaut, wie in der italienischen Liga: Denn der EBEL Spielplan ist nicht linear aufgebaut, sondern da kann es schon sein, dass man innerhalb einer Woche zweimal auf den selben Gegner. Was sich wettbewerbsverzerrend auswirken kann, wenn eine auf dem Papier sehr starke Mannschaft genau bei diesen Spielen besonderes Verletzungspech hat oder die Schlüsselspieler genau in dieser Woche gesperrt sind.
Bozen hatte in der ersten Phase insofern Glück mit der Auslosung, als erst einmal gegen die „Kracher“ Salzburg, Wien und Villach gespielt werden musste. Salzburg und Wien standen ganz am Anfang des Abenteuers, und Südtirol konnte punkten: Das soll nicht schlecht geschrieben werden, doch wahrscheinlich haben die österreichischen Spitzenmannschaften zu diesem Zeitpunkt den HCB nicht ganz ernst genommen. Und wahrscheinlich waren die Spitzenmannschaften zu diesem Zeitpunkt auch ein bisschen müde, von einer intensiven Vorbereitung.
Was in der zweiten Saisonshälfte folgt: Dreimal muss Bozen nun diese absoluten Krachermannschaften spielen – und es ist nicht davon auszugehen, dass auch bei den restlichen Aufeinandertreffen das Punktekonto aufgestockt werden kann.
Trotzdem: Die Punkte zu Saisonsbeginn sind gleich viel Wert wie jene am Saisonsende. Und auch die Gegner hätten die Möglichkeit gehabt zu punkten. Bozen hat das Abenteuer ernst genommen und gleich von Saisonsbeginn an hoch konzentriert gespielt und sich keine Eingewöhnungszeit genommen.

Trainereffekt und Mannschaftszusammenstellung

Bozen ist der Beweis: Es kommt nicht nur auf talentierte und wohlklingende Namen, sondern auf ein durchdachtes spielerisches Konzept an, das die Spieler bereit sind, umzusetzen. Was wie eine Selbstverständlichkeit klingt ist in Italien nicht so selbstverständlich: Denn da werden für das Spiel große Namen gekauft, auf der Trainerbank wird aber gespart und ein taktisches Konzept scheint nicht so wichtig.
Bozen beweist: Klingende Namen sind für Zuschauerzahlen gut, ein Gesamtkonzept aber für erfolgreiches Eishockey. Tom Pokel hat es geschafft, eine homogene Mannschaft zu formen, in der alle vier Sturmformationen ihre Aufgabe erledigen und sich dem Gameplan unterordnen.
Ganz große Einzelspieler gibt es in Bozen nicht. Die braucht es aber auch nicht, weil „die Mannschaft der Star ist,“ wie es Alexander Egger formuliert. In Bozen gibt es attraktives, schnelles und vor allem modernes Eishockey zu sehen. Die Scheibe bleibt nicht lange bei einem Spieler sondern wird schnell weitergespielt, damit der Schwung nach vorne nicht durch einen Haken oder einen Bogen unterbrochen wird.
Wenn die Spieler in dieses antiquierte Muster des Eishockeys verfallen und alleine spielen wollen, dann rächt sich das sofort: Beweise sind die Heimspiele gegen Dornbirn und Laibach, wo aufgrund der Abkehr vom Erfolgskonzept schon sicher geglaubte Punkte abgegeben werden mussten oder nur ganz knapp ins Ziel gerettet werden konnten.
Die Bozner Mannschaft ist gut – aber es handelt sich um keine Übermannschaft. Vorteile hat Bozen dadurch, dass die Mannschaft sehr kompakt ist: Die ersten beiden Sturmformationen sind zwar talentiert, aber in der Liga gibt es durchaus bessere Sturmlinien. Doch ligaweit gibt es wahrscheinlich keine so starke dritte und vierte Formation, bestehend aus Nationalspielern und sehr talentierten und hungrigen jungen Doppelstaatsbürgern. Diese Kompaktheit ist ein Punkt, der für Bozen wahrscheinlich im Saisonsfinale noch einmal zu gute kommen kann.
Eine Achillesferse könnte, wie schon im Vorjahr, die Defensivabteilung sein. Nicht, was die Qualität der Spieler betrifft, sondern vielmehr was die Quanität betrifft. Denn wenn einer der gesetzten sechs Verteidiger ausfällt, hat Bozen ein Problem, weil kein Ersatz bereit steht. Es würde sich doch empfehlen, sich im Defensivbereich noch nach einer Verstärkung umzusehen. Es muss ja kein Pichè sein.




Skepsis gegen Begeisterung gegen Neid

Was die Zuschauerzahlen bei den Bozner Heimspielen betrifft: Da besteht durchaus noch Luft nach oben. Wobei die Zahlen leicht steigend sind. Es hat sich herumgesprochen, dass in Bozen attraktives und kurzweiliges Eishockey geboten wird. Freilich: Die Hardcorefans aus der Umgebung haben ein Problem damit, sich in der Eiswelle zu zeigen. Denn das könnte als Schwäche ausgelegt werden, wo sie doch vollmundig versprochen haben, das Bozner EBEL Projekt zu boykottieren. Das sind dann auch die Leute, die von einem Scheitern sprechen, weil die Zuschauerzahlen nicht stimmen.
Freilich: Alex Egger sagt: „Genug ist nie und es könnten durchaus noch mehr Menschen zu unseren Spielen kommen.“ Dieter Knoll hingegen ist überrascht und überaus zufrieden mit der Entwicklung an erzielten Eintrittsgeldern. „Die Inkassi haben sich im Vergleich zum Vorjahr verfierfacht. Ich hatte zwar mit einer Steigerung gerechnet, aber nicht in diesem Ausmaß.“

Jetzt ist Pause, Zeit für Spieler und Fans die Situation zu genießen. Am 15. November geht das EBEL Abenteuer für den HCB Südtirol weiter. Mit dem Spitzenspiel und echten Gradmesser gegen Salzburg.

Traubes Analyse zum Saisonsstart geht weiter: In der nächsten Folge geht es um den schwierigen Vergleich zwischen EBEL und Elite A.




Sonntag, 15. September 2013

HCB Südtirol: Was für ein Start

Noch vor einer Woche gab es mehr Fragezeichen als Gewissheiten: Wie wird sich der HC Bozen in der EBEL schlagen? Ist die Mannschaft schon so weit? Was ist mit dem Trainingsrückstand? Werden die Spieler die Schäden in Grenzen halten können? Und wird Bozen dem Ruf des italienischen Eishockeys Schaden zufügen, weil viel improvvisiert und zu wenig organisiert ist?

Eine Woche später: Bozen hat vier Auftritte hinter sich - und hat die Liga, die Fans und die Neider überrascht. Die Bilanz ist makellos. Der Auftakt ist gelungen. 
Mit einem Auftaktsieg in Innsbruck hatte man noch rechnen können. Innsbruck ist nicht das Maß der Dinge. Aber mit der Höhe des Einstandes hatten wohl nicht einmal die kühnsten Optimisten gerechnet.

Die Siege gegen Salzburg und Wien waren echte Überraschungen - weil die Red Bull Millionen Truppe zumindest finanziell und organisatorisch das Maß in der Liga ist, und weil Wien im Vorjahr bis ins Finale gekommen ist und sich heute entsprechend hohe Ziele gesteckt hat.

Vorsicht vor Übermut

Klar: Die Meisterschaft beginnt gerade erst. In Bozen herrscht Euphorie. Und eine Siegesserie sorgt für eine breite Brust. Die Gegner nehmen die Spiele noch nicht ganz so ernst und beobachten die Konkurrenz noch, wohl wissend, dass die Meisterschaft lang und die Kräfte dementsprechend eingeteilt werden müssen. Es ist noch viel Zeit, richtig Gas zu geben.
Doch das soll die Bozner Leistung nicht schmälern. Die Punkte, die zu Meisterschaftsbeginn geholt werden, sind gleich viel wert wie die Punkte am Ende der Regular Season. Und es könnte ja sein, dass am Ende jeder einzelne Punkt zählt, um in die Play Offs aufzusteigen. Das ist ja das erklärte Ziel der Vereinsführung.

Geschichte wiederholt sich

Irgendwie ist es ein Deja Vu: Als Tom Pokel in Pontebba die Mannschaft übernommen hat, hätte auch niemand auch nur einen Euro auf die Truppe gewettet, von der man zwei Wochen vor Meisterschaftsbeginn noch nicht einmal wusste, ob sie überhaupt an der Meisterschaft teilnehmen wird. Das Ergebnis dürfte noch in Erinnerung geblieben sein: Pontebba überraschte auf der ganzen Linie - und Pokel wurde praktisch über Nacht zu einem der gefragtesten Trainer in Italien. 

Weiter arbeiten, am Boden bleiben

Klar: Die Bäume werden nicht in den Himmel wachsen. Es gilt, diese gute Phase in vollen Zügen zu genießen. Denn es wird nicht ewig so weitergehen - und es werden auch Niederlagen kommen. Deshalb sollte weder Umfeld noch Mannschaft die Bodenhaftung verlieren. Denn Genießen ist in Ordnung, abheben sorgt nur für eines: eine schmerzhafte Landung.

Der Start: Nährboden für Hockeybegeisterung

Für eines hat diese ausgesprochen erfolgreiche erste EBEL Woche beim HCB jedoch gesorgt: für eine Eishockeybegeisterung, die man schon fast nicht mehr kannte. Und das nicht nur in Bozen. Deshalb kann die EBEL Teilnahme von Bozen eine Chance für alle sein, die die Chance nutzen, die Energie des fahrenden Zuges zu nutzen. Und sich nicht auf Neiddiskussionen beschränken. Denn natürlich führt Erfolg auch zu Neidern. Traurig ist allerdings, wenn die Heckenschützen aus der nächsten Umgebung kommen...





Sonntag, 10. Februar 2013

Eine Niederlage ist eine zu viel. Über einen neuen Weg, der Spaß verspricht

Nichts ist aus der Sensation geworden und Italien wird nicht zu den olympischen Spielen 2014 nach Sotschi fahren. Doch knapp ist es geworden. Es ist müßig darüber zu diskutieren, was gewesen wäre wenn. Wenn die „neue“ Mannschaft zumindest ein Vorbereitungsspiel hätte bestreiten können. Und nicht im ersten Spiel schon das wichtige Match gegen Österreich hätte bestreiten müssen.

Das erste Spiel war die einzige Niederlage im Rundspiel. Und die wäre durchaus vermeidbar gewesen: Mit ein bisschen mehr Abschlussstärke und  einem Tormann, der ein bisschen weniger nach vorne abprallen lässt – Österreich wäre zu knacken gewesen.

Teamgeist

Das Turnier in Bietingheim Bissingen hat vor allem eines gezeigt: Eishockey gewinnt man nicht nur mit den größeren Talent – sondern vor allem mit der richtigen Einstellung. Wenn eine Mannschaft eng zusammenrückt, dann können talentiertere Teams, die an Selbstläufer glauben, in arge Bedrängnis gebracht und geschlagen werden. Fragen Sie einfach unsere bundesdeutschen Freunde. Die hatten sich den Freitag abend sicher entspannter vorgestellt. Und erfolgreicher.
Bei der italienischen Nationalmannschaft hat man das Gefühl, dass da ein ganz starker Haufen zusammenwächst. Spieler, die sich beweisen wollen. Weil da ein neuer Trainer hinter der Bande steht, der neue Wege geht. Und der sich einen Dreck darum schert, was vor ihm Gang und Gäbe war. Die Zeit der goldenen Kälber scheint endgültig vorbei zu sein.

Das gute an der Vergangenheit: Dass sie vorbei ist

Endlich wurde dieser Weg eingeschlagen. Ein zukunftsweisender Weg.
Manchmal braucht es ein bisschen Zeit um richtige Entscheidungen zu treffen. Ein bisschen schade ist es um die Jahre, die man verloren hat. Die Ära Micky Goulet und Rick Cornacchia – das war eine alles andere als glanzvolle Zeit. Vor allem aber war es eine Zeit, in der man einen Neustart verabsäumt hat. Und eine ganze Spielergeneration in der Nationalmannschaft verhindert hat. Und über Vetternwirtschaft gewisse Italokanadier gezüchtet hat, die unter normalen Umständen nie hätten auflaufen dürfen.
Die Auswirkungen spüren auch die Clubs, die ja geradezu vom Verband in Richtung Italos getrieben wurden. Wer erinnert sich nicht an die Nieten Ryan Watson & Co. 
Vor allem aber das Signal für die einheimische Jugend war fatal: Dass nämlich ein unterdurchschnittlicher Doppelstaatsbürger eingeladen wurde während talentierte Einheimische sowieso chancenlos waren.

Der erste Schritt ist gemacht. Die Richtung: Richtig!

Egal, diese Zeit scheint überwunden zu sein.
Es ist schon wahr: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Und eine gescheiterte Olympiaqualifikation noch keinen Neustart. Aber: Irgendwie hat man das Gefühl, der gemachte Neustart könnte schon recht bald Früchte tragen.
Gewiss muss auch Mr. Pokel noch einiges lernen. Und berücksichtigen, dass italienische Nachwuchshoffnungen auch im Ausland durchaus erfolgreich Eishockey spielen. Doch ich bin überzeugt, Mr. Pokel wird Mittel und Wege finden, herauszufinden, ob und wie die in sein Konzept passen.

Einen Wunsch hätte ich allerdings: Nämlich möglichst bald den Vertrag mit Tom Pokel zu verlängern. Denn wer weiß, wer sonst noch auf ihn aufmerksam wird. Und da könnte April schon zu spät sein…


Sonntag, 23. Dezember 2012

Über Eishockeytrainer oder über Hausmannskost und Sterneküche

Immer wieder höre ich die Aussage - von verschiedenen Vereinen und verschiedenen Richtungen - , dass ein Eishockeytrainer für den Erfolg einer Mannschaft nicht so zentral wichtig sei. Viel wichtiger sei es, eine gute Mannschaft zusammen zu stellen. Denn eine gute Mannschaft wird dann schon aus sich heraus glänzen. Dann würde sich auch der Erfolg einstellen. 
Ganz unkommentiert kann diese Aussage aber nicht stehen bleiben. Denn zu schweigen bedeutet zuzustimmen.  

Ich hatte gestern abend die Gelegenheit, mit einem Profi zu sprechen, welchen Anteil ein Trainer am Erfolg einer Mannschaft hat. Hannes Fink meinte, dass ein Trainer mehr als 60 Prozent ausmacht: Nicht nur, weil er die Taktik machen muss. Sondern, weil er für die "Mannschaft" verantwortlich ist. Weil er die Gruppendynamik im Griff hat.



Früher war es im Eishockey vielleicht so, dass das größte Budget, unabhängig vom Trainer Meisterschaften gewonnen hat. Doch dann kamen neue Trainer, die bewiesen haben, dass sich Qualität auf der Bank auszahlt. Die mit -auf dem Papier kaum konkurrenzfähigen Mannschaften- auf einmal Erfolg hatten und weiter gekommen sind, als sie nach der oben gemachten Aussage hätten kommen dürfen.
Namen gefällig? 
Tom Pokel in Pontebba oder Stefan Mair in Fassa, Bruneck oder Cortina.

Welchen Unterschied ein Trainer machen kann beweist in diesem Jahr Brian McCutcheon, der zwar einen guten, aber nicht den besten Kader der Meisterschaft zur Verfügung hat und sowohl national als auch international erfolgreich ist.
 
Es ist, wie beim Kochen: Nix gegen Hausmannskost und nix gegen Hausfrauen, die teilweise ausgezeichnet kochen können. Aber: Wenn man ein und denselben qualitativ hochwertigen Warenkorb einem Profi und einem ambitionierten Hobbykoch zur Verfügung stellt, das Ergebnis wird nicht vergleichbar sein. Objektiv bewertet, ganz ohne Fanbrille.

Nicht jeder ehemalige Eishockeyspieler, auch wenn er erfolgreich war, muss ein guter Trainer sein. Es ist wie beim Kochen: ständige Fortbildung ist notwendig. Und, wenn man sich entwickeln will, dann muss man von den Sterneköchen lernen und das gelernte den eigenen Möglichkeiten entsprechend umsetzen. Nur so kann das gesamte Potential aus dem hochwertigen Warenkorb herausgeholt werden. Was verschiedene Vereine in der Vergangenheit schmerzlich lernen mussten.
Erfahrung sammeln heißt, aus der Vergangenheit lernen.
Wer das noch nicht kapiert hat, der verdient es sich, auch in Zukunft mit einem durchschnittlichen Essen zufrieden sein zu müssen. Auch, wenn er die teuersten Zutaten einkauft. 
Und sich dann noch fragt, woran das durchschnittliche Ergebnis liegen könnte.

Freitag, 6. April 2012

Ritten Sport auf Trainersuche? Tom Pokel in Arena Ritten gesichtet

Es hat etwas fast zukunftsträchiges: drei Herren, die miteinander essen. An und für sich nichts, worüber man groß berichten müsste. Aber: manchmal sind Essen die Rahmen für den Beginn von etwas Neuem. Das Essen, über das gut informierte Quellen berichten, lässt die Rittner Fans hoffen: denn zumindest scheint sich der Schatten Greg Holst zu verziehen. Und ein neuer Hoffnungsträger sollte die Rittner Straße heraufziehen.

Tom Pokel hat sich am Gründonnerstag mit den Rittner Vereinsverantwortlichen zu einem Gespräch getroffen. Man wird schwer dementieren können, dass es sich um ein Bewerbungsgespräch handelte. Denn wieso sonst sollte Pokel nach Klobenstein kommen, wenn nicht um über einen möglichen Vertrag zu sprechen?
Tom Pokel wäre sicher eine gute Wahl für Ritten Sport: ein Mann, der bewiesen hat, großes leisten zu können. Und der vor allem eines hat: gute Kontakte zu Spielern und Agenten. Das hat er bei der Zusammenstellung der Mannschaft von Pontebba in der abgelaufenen Saison bewiesen.
Und Ritten hat dringend einen Mann nötig, der über gute Kontakte in Übersee verfügt: denn seit dem Weggang von Ron Ivany hat es bei der Auswahl der Verstärkungen grob gehapert.
Eine Frage aber bleibt: kann es Pokel auch mit einheimischen Nachwuchsspielern oder ist er der Typus Trainer, der fertige Spieler braucht, um erfolgreich sein zu können?